Städtereise Peking - Sightseeing Highlights


Sightseeing Peeking Highlights verbotene Stadt
Sightseeing Peking - verbotene Stadt

 

Peking oder auch Beijing ist die Hauptstadt von China. Hier gibt es sehr viel zu sehen und zu entdecken. Wir haben 5 Tage in Peking verbracht und die meisten Sehenswürdigkeiten besucht. Beeindruckt hat mich vor allem das Viertel südlich des Platzes Tian‘Anmen (Quianmen Haltestelle) mit den vielen kleinen Hutongs, den Einkaufsstraßen und den traditionellen Häusern. Außerdem fand ich die chinesische Mauer sehr eindrucksvoll und schön!

 

Peking hat mir von den Städten, die ich in China besucht habe, am besten gefallen. Im Vergleich zu den anderen Städten ist sie relativ grün mit vielen schönen Plätzen und Parks. Daher hat mir der Aufenthalt in Peking sehr  gut gefallen und ich kann euch eine Reise in diese geschichtsträchtige Stadt nur empfehlen!

 

Im Folgenden präsentiere ich euch die Highlights meiner Peking-Reise.

 

die verbotene stadt

Für mich eigentlich die schönste Sehenswürdigkeit in Peking und ein absolutes MUST-SEE:

  • Die verbotene Stadt

Für den Besuch der verbotenen Stadt solltet ihr in Peking unbedingt einen Tag einplanen. Die Anlage ist zwar nicht so groß wie ich dachte, aber es gibt so viel zu sehen und wenn es in der Ferienzeit voll wird, muss man lange anstehen. Übrigens dürfen "nur noch" 80.000 Menschen pro Tag in die verbotene Stadt.

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Peking Sehenswürdigkeiten - verbotene Stadt
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Sightseeing Peking - verbotene Stadt

Die verbotene Stadt müsst ihr euch also auf jeden Fall ansehen, wenn ihr in Peking seid! Sie ist eines der Wahrzeichen Pekings, wenn nicht von China. Sie wurde im 13. Jahrhundert für den dritten Ming-Kaiser errichtet. Die Anlage ist sehr gut erhalten. Stückweise könnt ihr auch auf der alten Stadtmauer laufen und habt eine gute Aussicht auf die Häuser und die tollen Dächer. Schaut euch die Dächer unbedingt einmal an! Auf ihnen entdeckt ihr viele Drachenfiguren.

 

Die Architektur der verbotenen Stadt ist wirklich beeindruckend. Die Gebäude sind reich verziert und besonders schön ist der Garten mit den Steingebilden. Wenn ihr euch alles genau anschauen wollt, solltet ihr mehr als einen halben Tag für die Besichtigung der verbotenen Stadt einplanen. Wir waren im November dort und mussten daher kaum anstehen, in den chinesischen Ferien muss man aber wahrscheinlich mehrere Stunden warten. Übrigens kann ich euch eine Reise nach China im November wirklich empfehlen. Das Wetter ist noch gut und es gibt viel weniger Touristen überall, sodass man kaum Wartezeiten hat.

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Sightseeing Peking - Blick auf die verbotene Stadt

Einen super Blick auf die verbotene Stadt hat man vom Jingshan Park auf der gegenüberliegenden Seite. Hier stehen auf Hügeln drei Tempel, vom Höchsten kann man die gesamte verbotene Stadt von oben sehen. 

 

Passt aber im Park auf, dass ihr euch nicht von den „Teeverkäuferinnen“ zu einem Tee-Date für 20€ einladen lasst. Man wird dort von vermeintlichen Studentinnen, die gerne mal mit Ausländern englisch sprechen möchten, angesprochen und gefragt, ob man nicht zusammen einen Tee trinken soll. Dann wird man in Teelokale gelockt, in denen eine Kanne Tee 150 Yuan kosten sollen. Ben kannte diese Praktik bereits, sodass wir nicht mitgegangen sind. 

 

Es gibt übrigens auch Onlinetickets für die verbotene Stadt. Ihr solltet, wenn ihr Studenten seid, euren Studentenausweis (wie eigentlich bei allen Sehenswürdigkeiten in Peking, außer Himmelstempel) dabei haben. Wir haben für den Eintritt 20 Yuan gezahlt (ca. 2,80€). Generell gilt, dass man in Peking oder auch in China im Großen und Ganzen für jede Sehenswürdigkeit Eintritt zahlen muss. Meist sind es aber nur 1€ bis 5€, als Student erhält man aber fast immer einen Rabatt und zahlt meist nur die Hälfte. 

 

Schön ist auch die Gegend nördlich der verbotenen Stadt. Dort in den Hutongs findet ihr auch viele Garküchen und schöne Straßen.

Die chinesische Mauer - Badaling


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Chinesische Mauer Badaling

Ich fand die Gegend um die chinesische Mauer in Badaling wirklich beeindruckend. Die Aussicht ist einfach phänomenal! Der Aufstieg ist aber relativ anstrengend. Trotzdem lohnen sich die Mühen, denn man hat einen tollen Blick auf die umliegenden Berge.  Ich fand Badaling auch landschaftlich sehr schön.

 

Wir haben uns dazu entschieden auf eigene Faust zur chinesischen Mauer nach Badaling zu fahren. Im Internet habe ich leider sehr wenige Informationen dazu gefunden, wie man zur Mauer ohne eine Tour zu buchen, gelangt. Es werden viele Touren angeboten, die aber pro Person ca. 250 Yuan (37€) kosten. Vor allem werden bei diesen Touren noch zwei Museen besucht, in denen dann Verkaufsveranstaltungen stattfinden und darauf hatten wir keine Lust, da wir ja nur die Mauer besichtigen wollten. Wir haben dann an der Rezeption unseres Hotels erfahren, dass es einen öffentlichen Bus nach Badaling gibt, welcher täglich und im halbstunden Takt für 20 Yuan (2,80€, one way) pro Fahrt fährt. 

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Chinesische Mauer Badaling

Das ist natürlich schon preislich ein großer Unterschied zu den Touren! Man fährt ca. 1 bis 1 ½ Stunden bis nach Badaling. Im Bus saßen dann auch nur Chinesen, da ja alle anderen Touristen zu den teuren Touren gelockt wurden. Wir konnten so aber viel mehr Zeit auf der Mauer verbringen und mussten nicht in 2 Stunden über die Mauer hetzen, wie es bei den Touren geplant ist. Der Bus fährt an der Haltestelle Qianmen ab, dort steht auch ein Schild (zwar auf Chinesisch, aber man kann den Preis 20 Yuan und Badaling erkennen).

Der Eintritt zur Mauer ist auch sehr günstig, wir haben als Studenten 17 Yuan (2,50€; Nebensaison) gezahlt. Wir waren dann mehr als drei Stunden auf der Mauer. Angeblich soll die Mauer in Muitanyu landschaftlich schöner sein, aber ich fand auch die Mauer in Badaling sehr eindrucksvoll.

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Badaling - Chinesische Mauer

Lama - und Himmelstempel

Von unserem Hotel aus sind wir zu Fuss zum Himmelstempel gelaufen und sind dann dort durch den Park spaziert. Allerdings fanden wir den Eintritt von 30 Yuan für den Himmelstempel im Gegensatz zu den anderen Sehenswürdigkeiten relativ teuer, sodass wir uns dagegen entschieden haben. Außerdem war es dort sehr voll. Der Park um den Himmelstempel ist aber sehr schön und eignet sich sehr gut für einen Spaziergang, ein bisschen abseits vom lauten Stadtverkehr.

 

Wir sind dann anschließend mit der Metro zum Lama Tempel gefahren. Wow- Die Tempelanlage ist wirklich super schön! Schon der Eingang sieht im Herbst mit den goldenen Ginkgo-Bäumen sehr schön aus. Der Eintritt kostet um die 2€. Hier werden sehr viele Räucherstäbchen verbrannt und die Menschen beten. Die Stimmung hier war irgendwie besonders und mir hat die Anlage sehr gut gefallen. Ihr solltet den Lama-Tempel bei einer Reise nach Peking also unbedingt auf eure Bucketlist schreiben. 

Um den Lama-Tempel findet ihr auch wieder viele Hutongs. Besonders cool ist die Wudaoying Hutong. Hier findet ihr super viele hippe Bars und Restaurants, Fashion-Blogger lassen sich hier fotografieren und es gibt sogar veganes Essen.

die hutongs

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Sightseeing Peking - Quianmen Street

Das Viertel um die Quianmen Street mit den vielen Hutongs ist super schön. Unser Hotel war direkt in einer der vielen Hutongs, sodass wir mitten im Geschehen waren.

Die Hutongs sind traditionelle kleine Gassen mit flachen Häusern. Leider werden in Peking nach und nach alle historischen Gebäude abgerissen.

 

Um die Quianmen Street finden sich in den Hutongs viele Restaurants, Markthallen und Souvenirs-Geschäfte. Hier könnt ihr relativ günstig einkaufen. Ich fand auch die Preise in den Restaurants und Garküchen in Ordnung.

tian' Anmen Platz

Der Friedensplatz ist einer der zentralen Plätze in Peking. Wenn ihr dorthin wollt, müsst ihr erstmal durch mehrere Sicherheitskontrollen (aber das ist in Peking für alles üblich).

Hier auf dem Platz findet ihr auch das Mausoleum von Mao und das chinesische Nationalmuseum, dessen Eintritt übrigens kostenlos ist.

beihai park

Der Beihai Park ist ein sehr schön angelegter Park, der westlich des Tian’Anmen Platzes liegt. Auch hier muss man Eintritt zahlen (1€-3€). Auf dem See dort könnt ihr Boote mieten. Ihr solltet dem Park einen Besuch abstatten. 

 

 

Wir haben den Park zum Sonnenuntergang besucht und sind dann Richtung Quianmen spaziert. Ihr könnt natürlich auch viel mehr Zeit im Park verbringen. Das Gelände ist relativ groß und sehr schön angelegt.

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Sehenswürdigkeiten Peking - Beihai Park

Der Eintritt in den Park ist bis 17 Uhr möglich. Ihr könnt dann aber noch bis 19 Uhr im Park bleiben.

Zoo Peking

Von einem Besuch des Zoos möchte ich euch abraten. Wir hatten uns sehr auf den Zoo gefreut und waren zuerst auch begeistert von den Pandagehegen und den Pandas selbst. Für den Eintritt ins Pandagehege zahlt man noch einmal etwas mehr (aber der Eintritt ist ohnehin sehr günstig, ca. 2,50€). Die Gehege für die Pandas sind auch super in Schuss und die Tiere haben viel Platz. Allerdings waren wir anschließend nur noch geschockt, wie die anderen Tiere in diesem Zoo gehalten wurden. Spätestens bei den Elefanten hatte ich Tränen in den Augen. Es war wirklich furchtbar!

Besonders die kleineren Affen werden dort furchtbar gehalten. Die „Gehege“ sehen aus wie Käfige, die Tiere leben auf teilweise 2 bis 4 qm, leben auf nacktem Beton und haben noch nicht einmal etwas zum Klettern oder zum Verstecken. Die Gehege sind dabei so herunter gekommen, dass ich einfach nur geschockt war. Die Tiere hatten noch nicht einmal Stroh zum drauf liegen, sondern nur den kalten Boden. Schlimm fand ich auch z.B. die Fuchsgehege, in denen auf vielleicht 15 qm 4 Füchse zusammen leben müssen. Die Elefanten haben schon relativ kleine Außengehege aber als wir den Zoo besucht haben, waren die Tiere drinnen. Die Käfige waren so klein, dass sich die Tiere nur schwerlich umdrehen konnten. Auch hier wieder nur nackter Betonboden und keinerlei Rückzugsmöglichkeit hinter den riesigen Glasscheiben, vor denen 50 Personen standen und an die Scheiben geklopft haben.. Ich bin schon grundsätzlich eigentlich kein Freund von Zoos, aber ich glaube nach dem Besuch dieses Zoos werde ich sehr lange keinen Zoo mehr besuchen. Ich hoffe sehr, dass der Zoo in Zukunft mehr Gehege renoviert und die Tiere mehr Platz bekommen

Unterkunft und öffentliche verkehrmittel

Als Unterkunft kann ich euch das Hotel Quianmen Courtyard Hotel (wir haben über Booking gebucht) empfehlen. Die Lage des Hotels ist einfach spitze! Wir haben 20 Minuten zu fuß zum Himmelstempel und 10 Minuten zur verbotenen Stadt gebraucht. Zwar ist das Hotel nicht besonders luxuriös, aber es ist sauber und einige der Mitarbeiter sprechen englisch. Außerdem gibt es richtige Toiletten. Das Hotel ist auch relativ günstig, wir haben für 4 Nächte 112€ für zwei Personen gezahlt. 

 

 

Das Metrosystem in Peking ist sehr gut ausgebaut. Ihr erreicht alle Sehenswürdigkeiten bequem mit der U-Bahn. Natürlich könnt ihr auch mit dem Bus fahren, allerdings braucht man mit dem Bus aufgrund des Straßenverkehrs viel länger, als mit der Metro. Die Tickets für die Metro kosten je nach Strecke 3 bis 7 Yuan. Ihr erhaltet sie an den Automaten in den jeweiligen Stationen. Wenn ihr längere Zeit in Peking bleibt und nicht zentral wohnt, gibt es aufladbare Metrokarten (ähnlich wie in London), dann müsst ihr nicht jedesmal ein Ticket am Automaten kaufen.

 

 

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Kommentare: 4
  • #1

    Iris (Donnerstag, 23 November 2017 02:10)

    Liebe Patricia,

    dein Artikel ist sehr schön geschrieben und die Fotos sind toll! Peking sieht sehr schön aus, hätte ich gar nicht gedacht!

  • #2

    Sabine (Montag, 27 November 2017 15:39)

    Das sind sehr schöne Fotos!

    Lieben Gruß von Kerber

  • #3

    Tina (Sonntag, 10 Dezember 2017 21:19)

    Ein sehr schöner und vor allem informativer Beitrag! Mir hat Peking auch sehr gut gefallen. Ich finde es toll, dass du die schlechte Tierhaltung im Zoo erwähnst. Wir haben aus diesem Grund auf den Zoo verzichtet, auch wenn wir dann keine Pandas gesehen haben!

  • #4

    Urlaub Norderney (Montag, 11 Dezember 2017 15:00)

    Echt super gelungen dein Blog mit wundervollen Impressionen und interessanten Informationen. Lädt ein neue Reiseziele zu erkunden.